5 Tipps um Eure Abizeitung zu finanzieren

 

1. Die Auflage

Die Auflage Eurer Zeitung im Vorfeld zu kalkulieren ist schwierig.
Auf der einen Seite möchtet Ihr nicht unnötig viele Exemplare drucken und auf der anderen Seite möchtet Ihr auch an jeden verkaufen können.

Oft will jeder Abiturient eine Zeitung kaufen, dazu kommen Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und Co.
Die Lehrer Eurer Schule und die Schüler aus den Stufen unter Euch kaufen auch oft ein paar Exemplare.

Alleine diese Vielzahl an Faktoren macht die Auslegung einer Stückzahl schwierig.

Wir empfehlen, dass Ihr Euch nach den Auflagen der vorigen Abizeitungen richtet.
Passt diese Summe an die Jahrgangsgröße an und Ihr habt schon einen guten Richtwert.

Tipp: Möchtet Ihr auf der sicheren Seite sein, solltet Ihr innerhalb Eurer Stufe eine Umfrage machen. Das gibt Euch einen groben Anhaltspunkt, wie viele Zeitungen Ihr für den internen Verkauf braucht. Für den Verkauf an Lehrer und Schüler anderer Stufen ist die Soziale Bindung entscheidend. Gibt es viele Freunde und Gruppen, die Stufenübergreifend existieren wäre angeraten eine höhere Stückzahl zu nehmen. Ist Eure Stufe eher für sich dann ist mit weniger externem Verkauf zu rechnen.

Gerne helfen wir Euch bei der Kalkulation der Stückzahl.

2. Werbeanzeigen

Ihr kommt nicht darum herum einige Seiten Eurer Zeitung mit Anzeigen zu füllen. Händler und Firmen aus Eurer Region sind meist sehr interessiert eine Anzeige in einer Abizeitung zu schalten. Legt zuerst eine Liste aller möglichen Sponsoren aus Eurer Region an. Nun kann sich eine einzelne Person um alle Sponsoren kümmern, oder Ihr teilt die Sponsoren unter Euch auf. ACHTUNG! Legt Termine fest bis wann Ihr die Sponsoren angefragt haben wollt.

Natürlich könnt Ihr auch Anzeigen von uns übernehmen und zusätzlich Geld durch überregionale Anzeigen verdienen!
Oder Ihr erspart Euch die ganze Arbeit und lasst uns nach Sponsoren für Euch suchen.

3. Finanzübersicht

Wie schon im Kapitel Organisation erwähnt sollten innerhalb des Abizeitungskomitees nur 1-2 Personen mit der Finanzübersicht beauftragt sein. Optimalerweise kümmert sich diese Person auch um die Finanzsituation des gesamten Jahrganges.
Somit verhindert Ihr, dass Kosten bzw. Anzeigen doppelt oder überhaupt nicht in die Kalkulation einfließen.

4. Verkaufspreis

Das Geld durch den Verkauf der Zeitung ist neben den Werbeanzeigen eure wichtigste Einnahmequelle. Somit sollte man sich auch Gedanken über den Stückpreis einer Zeitung machen. In vielen Schulen hat sich der Preis für eine gebundene Abizeitung seit Jahren bei 5 Euro eingefahren. Allerdings werden die Zeitungen immer dicker und aufwendiger, wobei die Druckkosten stätig steigen – der Preis bleibt jedoch gleich. Warum?
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Verkaufspreise von 5,50 Euro oder auch 6 Euro die Verkaufszahlen nicht senken. Mit dieser leichten Anpassung des Preises an die hohe Qualität der Zeitung lässt Sie sich auch einfacher finanzieren.

5. Steuern zahlen??

HINWEIS: MAKER gibt Euch an dieser Stelle keine Rechtsberatung. Wir geben nur Erfahrungswerte aus anderen Stufen weiter. 

Das Finanzamt geht mit Stufenfinanzen sehr kulant um. Da Ihr die Gelder für die Finanzierung von Abiball, Abizeitung und Co. erwirtschaftet und keine Gewinne für Euch erzielt, werden die Gewinne üblicherweise nicht besteuert. Das ist ähnlich bei der Finanzierung von Klassenfahrten bei den jüngeren Klassen.

Falls Ihr Euch nicht sicher seid, könnt Ihr Hilfe bei einem Steuerberater suchen. Als kostengünstigere Alternative hat es sich bewährt nett beim zuständigen Finanzamt anzufragen.
Das findet Ihr hier : Finanzsamtsuche